Kind und Mutter

 

Ich schlief in den Armen meiner Mutte ein... Nach einigen Stunden wachte ich auf. Ich machte meine Augen auf und schaute nach oben, ins leere. Ich schaute mir die Wolken an, wie sie sich von links nach rechts langsam bewegen. Wenn ich meine Augen nach rechts bewegte, so bemerkte ich die Sonne, die mich anlachte. Ich fühle mich leer, hungrig und mir ist durstig. Ich kann mich kaum an das letzte Schluck Wasser erinnern, es muss schon etwas länger her sein. Ich beugte mich nach vorn´ und setzte mich aufrecht hin. Ich schaute sie an. Meine Mutter sass dort, ganz allein und schaute mich an. Wenn ich sie annseh, dann bemerke ich diese Veränderung. Sie hat sich sehr verändert. Ihr Körper ist so knochig, so wenig Fleisch vorhanden...

"Mama, wann wird das alles hier vorbei sein?" Fragte ich sie, mit einer so zitternden Stimme, ich wagte kaum zu reden. "Ich habe keine Antwort auf deine Frage, mein Kind. Nicht nur dir scheint alles hier so unklar und missverstanden." Antwortete Sie und streichte nebenbei meine Hand. "Mama, es gibt Kinder die sind wunschlos glücklich, sie haben Spiele, erleben tolle Dinge und haben einen Dach über den Kopf. Sie denken nicht an Morgen und brauchen sich keine Sorgen über Ihre Zukunft zu machen. Warum geht es nicht uns so?" "Diese Menschen, von denen du erzählst, die Leben am anderen Ende der Welt. Schau unsere Umgebung an, schau dir die Menschen an, wie sie von Tag zu Tag um Essen kämpfen, ums überleben. Es tut mir leid mein Engel dir sagen zu müssen, das es ein Traum bleibt, ein wunderschöner Traum. Zwar haben wir nicht das, was diese Menschen haben, dieses Luxus und diese teuren Dinge, dennoch haben wir ein Herz, das mit Liebe gefüllt ist und das ist die hauptsache."Erwiederte sie und gab´mir ein Kuss auf meine Wange. Ich lehnte mich zurück und schlief ein.

 

Veränderung eines Menschen

Scheint dir eine Person fremd, so wage es nicht über sie zu urteilen. Denn auch du würdest es nicht mögen, wenn eine fremde Person Vorurteile über dich zieht und deinen Namen in den Munde nimmt. Wenn man Vergleiche zieht, zu dem Leben damals und heute, dann merkt man das sich nicht nur die Zeit verändert, sondern zum größten Teil auch die Menschheit. Wir kennen uns, doch sagen uns nicht mal "hallo". Wir sind zusammen aufgewachsen und haben nicht mal mehr annährend Kontakt. Wir schwörten auf die ewige Freundschaft, doch was entstanden ist, ist wahrer Hass. Nicht alles was wir uns gegenseitig versprechen und schwören bleibt.

 

Die Jahre vergehen, die Menschen verändern sich. Das grausame ist nur, das es die Menschen nicht merken. Die vorhandene Veränderung ist zwar vorhanden, aber der Mensch dir gegenüber sieht nur schwarz und bemerkt nicht, wie sehr er sich zum negativen verändert. Es ist schrecklich mit anzusehen, doch das Leben ist nicht nur von schönen Momenten geprägt. Wie oft weinen wir, wenn es uns schlecht geht und wir vor lauter Kummer und Sorgen nicht mehr weiter wissen? Wir oft weinen wir, weil wir einen wichtigen Menschen loslassen müssen. Wie oft weinen wir, wenn uns unsere Herzen gebrochen werden?

 

Menschen kommen und gehen, doch die Erinnerungen bleiben. Später wenn du mal erwachsen bist, denkst du an die Menschen, die dein Leben besonders gemacht haben und leider auch an die Menschen, die dein Herz mit Blut gefüllt haben.

Das grauenvolle Leben eines Mädchens

Ich bin ein Mädchen türkischer Abstammung, meine Eltern sind sehr religiös und streng, wenn es um das Erziehen der eigenen Kinder geht. Vor einer Woche habe ich meinen 17. Geburtstag gefeiert, jedoch nicht mit meinen Freunden, sondern ausschließlich mit meinen Eltern. Was anderes würden sie mir nicht erlauben. Sie halten nichts von Feiern, auch wenn es sich um einen Geburtstag handelt. Jungs wären absolut tabu und sie würden mich erst recht nicht alleine feiern lassen. Ganz im Gegenteil, sie würden rund um die Uhr ein Auge auf mich werfen und mich nicht feiern lassen. In der Schule bin ich eine Art Außenseiterin. Mir wird keine Beachtung geschenkt und ich habe nur zwei Freundinnen. Beide sind ebenfalls Türkinnen, doch Ihnen wird mehr erlaubt. Von den "Coolen" aus der Klasse, werde ich nicht angesprochen, es seidenn sie wollen mal die Hausaufgaben abschreiben oder sowas in der Art. Ich zeige es ihnen nicht, ich zeige es keinem Menschen. Ich zeige niemandem diese Wut, dieses Alleinsein. Ich fühle mich abgestoßen von der Außenwelt, ich darf nicht raus, darf keine Freunde anderer Herkunft haben, nein nichts... Jeglicher Kontakt zu solchen Menschen wird mir verboten. Sobald ich aus der Schule komme, mache ich meine Schulaufgaben und schaue dann Fernsehen oder lerne weiter für die Schule. Wenn ich längere Zeit vor dem Fernseher sitze, lässt meine Mutter Kommentare ab, wie "Du kannst deine Zeit mit was anderem verbringen" oder " Hör auf soviel fern zu sehen, es schadet deinen Augen". Wo bleibt die Freiheit? Ich fühle mich eingeschlossen, tief in mir drin. Ich befinde mich in einem schwarzen Loch, alles ist verschwommen und ich sehe Niemanden. Ich schreie und schreie, doch das einzige was ich höre, ist der Schall meiner Stimme, der zurückkommt. Niemand hört mich, kein Mensch hört mein Geschreie. Ich versuche hochzuklettern, doch vergebens. Ich schaffe es nicht. Mir fällt es sehr schwer, mich mit Leuten zu unterhalten, ich bin ein sehr schüchterner Mensch und gerate sofort ins Stottern. Dies ist auch ein Grund dafür, wieso ich nur so wenige Freunde habe. Freizeit? Ein Fremdwort für mich. Meine Eltern würden es als Sünde bezeichnen. Ja, ich weiß es hört sich etwas komisch an, aber es entspricht der Wahrheit! "Immer wieder diese Jugendlichen, die ihre Zeit draußen verbringen. Sie müssten eingesperrt werden!" Solche Kommentare gibt mein Vater von sich, wenn es um das Thema Rausgehen geht. Ich widerspreche ihnen nie, denn das würde nur weiter zum Bösen kommen. Ich erreiche sowieso nicht was ich will, also wofür mache ich mich noch unbeliebter, als ich schon bin? Ebenso sind Jungs für mich absolut tabu, ich brauche mich erst garnicht zu fragen, wie mein Vater reagieren würde, wenn er erfahren würde das ich Kontakt zu einem Jungen habe. Er würde nicht lange zögern und ...! Nein das behalte ich lieber für mich, denn allein schön der Gedanke daran, bringt mich zum Zittern. Ich erzähle euch von einem Wendepunkt in meinem Leben, an dem ich angefangen habe richtig zu leben. Es war die schönste Zeit meines Lebens, eine Zeit, die ich nie zuvor kannte. Es war ein Morgen, wie jeder andere. Ich stand Morgens auf, putzt mir die Zähne und wusch mein Gesicht. Ich packte meine Schultasche und schloss die Tür hinter mir zu. Ich machte mich auf dem Weg zur Schule. Da mir verboten wurde trotz meines Führerscheins Auto zu fahren, lief ich wie immer zu Fuß zur Schule. Mir blieben nur noch wenige Minuten, bis ich die Schule erreichen würde. Wie immer wurde ich nicht angeschaut oder beachtet, das war nichts Neues mehr für mich. Das gehöt zu meinem Leben dazu, denn ich bin das kleine schüchterne Mädchen, das niemanden kennt und nichts darf. Circa 5 Meter vor mir, sah ich einen Jungen. Er stand dort, mit verstreckten Armen und schaute auf den Boden. Ich sah ihn sofort, seine goldbraunen Haare, seinen schönen Style. Doch ich sah weg und lief weiter. Es wäre zu schön, wenn er mich angesprochen hätte. Doch Schluss mit dem Träumen, dachte ich mir. Von ihm entfernt, hörte ich ein "Hi". Ich fühlte mich nicht angesprochen und lief weiter. In der Schule angekommen, ging ich in meine Klasse und setzt mich auf meinen Stuhl. Wie immer, war ich die Erste. Ich habe in diesem Jahr noch kein Mal gefehlt oder mich auch nur verspätet. Ich nahm ein Blatt und fing an zu schreiben. Ich schrieb immer und immer wieder das selbe, ohne es zu bemerken. Ich hasse mein Leben, Ich hasse mein Leben, Ich hasse mein Leben... Dann ging die Tür auf, und die restlichen Schüler betraten den Klassenraum. Ich sass ganz vorne, vor dem Pult der Lehrerin. Ich hatte keinen Tischnachbarn, doch ich habe mich nach all den Jahren dran gewöhnt. Die Lehrerin betrat zuletzt den Klassenraum, setzte sich hin und fing an mit dem Unterricht. Am Ende des Schultages nahm ich Abschied von meiner Freundin Elsa und unsere Wege trennten sich. Wieder war ich allein. Plötzlich spürte ich eine Hand, die meine Schuler berührte, Ich drehte mich um und traute meinen Augen nicht. Es war der Junge vom Morgen. Der wunderschöne Junge mit den goldbraunen Haaren, der wunderschöne Junge, von dem ich zu träumen anfing. Ich sah ihm tief in die ozeanblauen Augen und vergaß alles um mich herum. "Darf ich fragen, wo sich die Ketheler- Schule befindet?" ,fragte er mich mit einer so zarten und kaum zu beschreibenden Stimme. "Ja das ist meine Schule, du läufst geradeaus und dann nach links, in den Hof hinein" fing ich an zu stottern. "Ich bin neu hierhin gezogen und kenne mich null aus, vielen Dank für die Info." ,erwiderte er und drehte sich um. Ich blieb eine Minute stehen und glaubte kaum, dass ich mit ihm geredet habe. Für viele ist es nichts Besonderes, doch für mich war es genau das! Ich lief weiter nach Hause. Zuhause angekommen meckerte meine Mutter schon. "Kind, wieso hast du dich verspätet, wozu haben wir dir ein Handy gekauft, damit du anrufen kannst und uns sagst, wo du bist!" Ich sagte nichts, schoss die Tür hinter mir zu und legte mich auf mein Bett. Er ging mir nicht mehr aus dem Kopf, er war zu perfekt. Doch wie gesagt, für mich sind Jungs ein absolutes Tabu. Jedoch drehten sich meine Gedanken weiterhin im Kreis, immer und immer wieder. Er geht auf meine Schule und ich werde ihn öfters sehen. Am nächsten Morgen stand ich auf, es war ein Tag wie jeder andere, ich ging zur Schule und hielt Ausschau nach dem unbekannten Jungen, doch ich sah ihn nicht. Im Klassenraum angekommen und mit dem Unterricht angefangen, klopfte es an der Tür. Unser Schulleiter betrat das Klassenzimmer und sagte " Hey meine Lieben, ich habe euch einen neuen Schüler gebracht". Dann traute ich meinen Augen nicht, es war der Junge, er war es! Er kam herein und zog die Aufmerksamkeit der ganzen Klasse auf sich. Besonders die Mädchen fingen an ihm schöne Augen zu machen. Man hörte Kommentare wie: "Ach der ist ja süß!" oder "Der gehört mir!". Ich sagte nichts, ich schaute zur Tafel und versuchte ihn nicht anzuschauen. Die Lehrerin stand auf und begrüßte ihn. “Wie heißt du? " „Ich heisse Markus. “ entgegnete er. Hallo Markus, du darfst hier Platz nehmen. Es war der Platz neben mir. Da wo nie einer gesessen hat. Er zögerte nicht lange, sondern setzte sich sofort hin. Er packte seine Schulsachen aus, dann sah er zu mir rüber und sagte: "Hey, du bist doch das Mädchen, das mir den Weg beschrieben hat oder?" "Ja, das bin ich " antwortete ich. Dabei konnte ich meinen Blick kaum von seinem so perfekten Gesicht wenden, es fiel mir schwer, doch zuletzt gelang es mir. Ich glaubte es kaum, es war ein Junge der neben mir saß. Es war ein Junge der mich ansprach. Es war ein Junge der mich wahrgenommen hat. In der Pause sah ich, wie Mädchen zu ihm hingegangen sind und mit ihm geredet haben, doch er war kein Mensch, der ihnen allzuviel Beachtung schenkte. Ganz im Gegenteil, er zeigte ihnen die kalte Schulter und lief weiter. Doch warum ist er so anders? Er ist nicht so wie die anderen, ich merke es. Am nächsten Schultag fing alles wieder wie gestern an. Er saß dort, so aufrecht und gerade. Er hörte so aufmerksam zu und zeigte sein Interesse am Unterricht. Nach der 6. Stunde rannte er sofort nach dem Läuten nach draußen. Ich sah ihm hinterher, zählte jeden Schritt den er lief und wollte ihn kaum aus den Augen lassen. Beim Einpacken meiner Stifte bemerkte ich einen Zettel. Ich fragte mich wie er dort reinkam, ich faltete ihn auseinander und las : "Können wir mal was trinken gehen? In Liebe, dein Tischnachbar." Ich glaubte es kaum, denn sowas habe ich nie erlebt, dass mir jemand schreibt und auch noch sowas. Eine Freude kam in mir hoch, immer und immer mehr. Auf dem Weg nach Hause sah ich, wie er an der Bushaltestelle stand und auf seinen Bus wartete. Ich habe all meinen Mut genommen und habe mich getraut zu ihm zu gehen. "Ich habe deinen Brief gelesen Markus, doch wie soll ich sagen...“ "Nein sag nichts, ist schon okay, rede nicht weiter!" Der Bus kam und er stieg sofort ein. Ich dachte mir, ich muss versuchen ihm aus dem Weg zugehen, denn es geht nicht. Nein es geht nicht! Daheim konnte ich an nichts anderes mehr denken, als nur an ihn. Was tut er gerade wohl? Wo ist er? und und und. Am nächsten Tag fiel es mir sehr schwer, ihm in die Augen zu schauen oder mich mit ihm zu unterhalten. "Markus, ich muss mit dir reden, bitte. Warte nach der Schulstunde auf dem Schulhof und bitte sei dort." ,sagte ich ihm. "Okay" ,erwiderte er und drehte seinen Kopf wieder zur Lehrerin. Wie besprochen, wartete er dort auf mich. Ich lief mit ihm zu den Lehrerparkplätzen, denn die waren etwas versteckt und die Angst ist viel zu groß, dass mich Jemand aus meiner Familie sieht und mich verpetzen könnte. Dort angekommen, fing ich an. "Markus, wo ich dich das erste Mal gesehen habe, da meinte ich zu träumen und als du mich dann angesprochen hast, da wusste ich nicht mehr weiter. Doch ein Treff mit dir, wäre schon zuviel." Wie man seinem Namen ableiten kann, ist er Christ. Er ist das Gegenteil von mir und für meine Eltern wäre es wie ein Messerstich ins Herz, wenn sie wissen würden, das ich einen christlichen Freund habe. Wie erwähnt sind sie sehr religiös. Er antwortet "Ich bin anders als all die anderen hier, ich bin in eine neue Stadt gezogen und möchte neu anfangen. Du bist mir sofort aufgefallen. Ich bin nicht wie die anderen und suche nach dem beliebtesten oder schönstem Mädchen. Nein so bin ich nicht!" Ich wusste nicht, was ich darauf antworten sollte. Mir schwirrten soviele Gedanken durch den Kopf. Ich hatte noch nie einen Freund, ich habe noch nie einen Jungen geliebt. Plötzlich bemerkte ich, wie seine Hand meine berührte. Es fühlte sich so schön und unglaublich an.

Ich schaute ihm in die Augen und dann passierte es. Er kam näher, ich spürte seine Körperwärme, seinen Atem, es war so anders. Er berührte meine Lippen und lies mich nicht mehr los. Ich glaubte es nicht, doch mein Herz fing an zu pochen. Es schlug wie verrückt, doch das hier ist ein Fehler, ich durfte es nicht. Mein Verlangen nach ihm jedoch war viel zu groß. Ich konnte nicht aufhören. Er umarmte mich und sagte mir, Alles wäre gut. Dieser Tag veränderte mein Leben. Ich fing an mein Leben zu leben. Wir sahen uns jeden Tag in der Schule und genossen jede einzelne Sekunde. Es ging ein halbes Jahr. Doch dann folgte ein Tag, den ich niemals vergessen werde. Ich kam aus der Schule und hörte das Geschreie meiner Eltern. Ich machte die Tür hinter mir zu. Mein Vater kam auf mich zu. Er sah mich wütend an und war kurz davor zu platzen. Er schrie: "Wie kannst du es wagen, unseren Ruf so in den Dreck zu ziehen, haben wir dich falsch erzogen? Haben wir dir zuviel erlaubt?" Ich sagte nichts, ich stand dort mit Tränen in den Augen. Ich fing an zu zittern, voller Angst. Dann hob er seine Hand und traf meine Wange, es tat sehr weh, doch der Schmerz und Gedanke daran Markus zu verlieren, war noch viel größer. Er schmiss mich zu Boden und fing an mich zu schlagen, es ging viele Minuten. Der Moment schien nicht zu vergehen. Meine Mutter saß dort und sagte kein Wort. Sie rührte sich nicht, doch ich bemerkte den Hass, den sie für mich empfindet, sie wünscht mir den Tod. "Du wirst sehen was passieren wird! Diesen Jungen wirst du niewieder sehen! Du bist eine Schlampe!" Ich fing an zu schreien, zu weinen, Gott um Hilfe zu bitten, ich rannte auf mein Zimmer und schmiss mich auf mein Bett. Ich war mit den Kräften am Ende, ich konnte nicht mehr, ich hatte so schreckliche Angst. Ich sah in den Spiegel und sah die blauen Flecken, die Kratzer die mein Vater mir zugefügt hat. Meine Eltern schenkten mir tagelang keine Beachtung, ich fehlte über Tage in der Schule. Markus meldetete sich immer und immer wieder, aber ich war nicht bereit mit ihm zu sprechen. Ich konnte es nicht. Mein Vater kam ins Zimmer und sagte: "Du wirst ihn vergessen, du wirst keinen Kontakt mehr zu ihm haben, dafür werde ich sorgen." "Nein ich kann es nicht!" ,schrie ich. Er kam näher und sagte: "Du musst, ich werde es nicht zulassen! Wir werden wegziehen, sodass du ihn vergessen wirst. Morgen früh gehts schon los" Ich spürte, wie mein Körper sich wie tot anfühlte, ich spürte nichts mehr. Dann ging er raus. Ich wollte weg, egal wohin hauptsache weg von all dem Bösen. Ich wusste was ich tun muss, ich musste zu ihm, ich musste ihn sehen, ich konnte nicht ohne ihn. Ich packte einige Sachen in die Tasche und hatte es geschafft mich aus dem Zimmer zu schleichen. Ich rannte zu ihm nach hause. „Markus, bitte lass uns weg hier! Sie wollen mich mitnehmen, aber ich kann doch nicht ohne dich, ich liebe dich doch so sehr.“ Er berührte mein Gesicht, mit seinen weichen Fingern und sagte nur drei Wörter: "Ich liebe dich."

Meine Tränen fingen an zu fließen, trotz der ganzen Situation überkam mich ein Stück Freude. Er nahm meine Hand und wir gingen fort, ganz weit weg. Meine Eltern suchten nach ihrem Mädchen, nach dem Mädchen, das sie nach etwas Liebe und Geborgenheit gesehnt hat und es zuguterletzt doch geschafft hat. Sie haben nie wieder etwas von mir gehört. Kein Lebenszeichen, eine Unklarheit bleibt bestehen. Nun lebe ich hier, habe keinen Kontakt zu meinen Eltern. Monate, Jahre sind vergangen und ich werde von Tag zu Tag immer glücklicher. Denn jemand hat es geschafft, mein Herz für sich zu erobern. Zwar habe ich meine Familie verloren, doch ich habe meine Liebe gefunden. Eine Liebe, die kaum zu beschreiben ist, so schön sie auch ist. Ich wohne hier, habe keine Familie und keine Freunde. Doch das was ich habe, das ist ein Mann, der sein Leben für mich geben würde, der alles dafür tun würde mich glücklich zu machen, ein Engel Gottes. Ich habe es endlich geschafft, von jemandem geschätzt zu werden, und zwar von der Liebe meines Lebens. Und diese Liebe, werde ich für Nichts und Niemanden auf der Welt aufgeben.


Die Geschichte eines Mädchens, das nie anfing zu lieben, bis das Unmögliche wahr wird...

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